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Steeldart-Spitzen

Die Spitze, auch Tip oder Point genannt, aus Metall ist namensgebend für die Spielvariante Steeldart. Beim Steeldart werden Darts mit einem maximalen Gewicht von 50g sowie einer Länge von bis zu 30,5cm zugelassen. Einen unterarmlangen Steeldart würde aber wohl kein Spieler werfen wollen. Die meisten Steeldarts bewegen sich in einen Rahmen von um die 18-26g und einer Länge unterhalb von 20cm.

Die Stahlspitzen besitzen im Übrigen variierende Längen und entgegen ihres Namens laufen sie auch nicht spitz zu, sondern sollten abgerundet sein. Diese Abrundung unterstützt ein stabileres Hängen im Board und schützt zugleich vor übermäßiger Abnutzung des Boards. Oft sind die Spitzen beim Steeldart fest in das Barrel integriert.

Steeldart-Spitzen – was unterscheidet sie von Softdart-Spitzen?

Steeldart-Spitzen werden aus Metall hergestellt und unterscheiden sich somit gravierend von denjenigen, die beim Softdart (E-Dart) Verwendung finden. Beim Softdart wird nämlich ausschließlich mit Kunststoffspitzen gespielt. Diese dienen dem Schutz des Automaten.

Spieler können jedoch ihre Softdarts in Steeldarts durch die Anwendung von Conversion Points umwandeln. Bei den Conversion Points handelt es sich um aufschraubbare Stahlspitzen. Andersherum ist der Prozess jedoch nicht praktizierbar.

Beim Softdart zählen im Übrigen alle Punkte, die der Automat registriert. Dies kann auch Abpraller umfassen. Die Pfeile müssen nicht bis zum Lösen durch den Spieler im Board verbleiben. Beim Steeldart ist hingegen eine stabile Hängung der Dartpfeile im Board deswegen wichtig, weil die Punkte erst gewertet werden, wenn die Darts bis zum Lösen durch den Spieler im Board verbleiben.

Steeldart-Spitzen – welche verwenden?

Die Steeldart-Spitzen können einen entscheidenden Einfluss auf den Wurf nehmen. Durch eine geänderte Gewichtsverteilung wird der Schwerpunkt des Darts verschoben und somit kann sich ein anderes Flugverhalten ergeben. Welche Spitze bevorzugt wird, hängt hierbei vom eigenen Spielverhalten ab.

Spieler, die den Dart an der Spitze fassen, sollten die Länge so wählen, dass ihre Finger ausreichend Platz haben und sich der Griff möglichst natürlich anfühlt. Ebenso wichtig kann in diesem Fall auch sein, dass die Spitze genügend Grip hat, sodass der Dart sicher gehalten werden kann.

Auch sollte entgegen des Namens auf „spitze“ Spitzen verzichtet werden. Diese verbiegen bei Aufprall im Board schlichtweg leichter. Abgerundete Spitzen haben zudem den Vorteil, dass sie eine engere Gruppierung auf dem Board ermöglichen und materialschonender für das Board sind.

Oftmals sind die Steeldart-Spitzen jedoch bereits im Barrel integriert. Ersatzspitzen sind aber käuflich. Wer häufiger seine Spitzen ändert, sollte Steeldart-Spitzen mit Gewinde erwerben, da diese den Austausch erleichtern. Wichtig hierbei ist natürlich, dass das entsprechende Barrel passend dazu erworben wird.

Steeldart-Spitzen – wann sollte man die Spitzen wechseln?

Steeldart-Spitzen sollten immer dann gewechselt werden, wenn sie abgenutzt sind sowie die Länge oder der Grip der Spitze variiert werden sollen. Ersteres ist zumeist aber erst nach längerer Spieldauer der Fall. Ein typisches Zeichen von Abnutzung ist es, wenn der Dart bis zum Barrel im Board versinkt.

Doch wie wirkt sich die Länge und das Material der Spitze auf das Spiel aus? Längere Spitzen ermöglichen eine engere Gruppierung der Darts auf den Board. Aber nicht nur die engere Gruppierung ist ein Grund dafür die Spitzenlänge zu verändern: Manch ein Spieler fasst den Dart auch an der Spitze. Wer bis dato immer das Gefühl hatte nicht ausreichend Platz für seine Finger zu haben, sollte mal eine längere Steeldart-Spitze austesten um so einen natürlicheren Griff zu erzielen. Ebenso wichtig ist der passende Gripp: Gerade wer den Dart an der Spitze fasst, sollte diesen allzeit gut und sicher fassen können.

Es empfiehlt sich folglich bei Bedarf die Spitze zu wechseln. Benötigt wird hierzu ein wenig handwerkliches Geschick und die folgenden Geräte: Schraubstock, Schrauben, Zange und Hammer. Detaillierte Angaben zum Vorgehen lassen sich in entsprechenden Foren finden. Alternaitv kann man auch eine sogenannte Spitzenwechselmaschine kaufen. Diese kosten jedoch um die 100 Euro. Viele Spieler nehmen deswegen externe Dienstleister in Anspruch oder kaufen gleich ein neues Modell.

Steeldart-Spitzen – Pflege und Schärfe

Manch ein Spieler glaubt, dass die Dartspitzen keiner besonderen Pflege bedürfen. Dem ist aber nicht so. Oft bildet sich über die Zeit ein kleiner Grat aus oder aber die abgerundeten Spitzen werden platt. Dies sollte behoben werden, da sich der kleine Grat zum Beispiel beim Herausziehen verhaken kann und somit auf lange Zeit das Board beschädigt. Platte Spitzen erhöhen hingegen die Anzahl an Bouncern (Abprallern) und drücken zugleich das Boardmaterial auf einer größeren Fläche zusammen. Dies kann ebenso zu Beschädigungen im Material führen.

Um eine Dartspitze zu schärfen beziehungsweise um den Grat zu entfernen, sollte man einen Dart-Schleifstein, Schärfsteine oder Schmirgelpapier verwenden. Zum Vorgehen beim Anspitzen: Erst sollte die Spitze gespitzt und dann abgerundet werden. Es empfiehlt sich den Dart während der Prozedur zu fixieren. Sollte die Spitze nach mehrmaligen Schärfen zu kurz sein, muss man sie wie bereits erwähnt austauschen.