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Softdart-Scheiben

Softdart lässt sich potentiell auf zwei Arten spielen: Mit den professionelleren Automaten oder den simpleren Softdart-Scheiben. Erstere sind aufgrund ihres hohen Preises und den größeren Platzbedarf üblicherweise in Bars anzufinden. Für den Hausgebrauch empfiehlt sich eine Softdart-Scheibe. Diese lassen sich in unterschiedlichen Preiskategorien sowie diversen Features erwerben. Für welche Sofdart-Scheibe sich ein Spieler entscheidet, ist hierbei abhängig vom Preis und den eigenen Wünschen.

Charakteristisch für Softdart-Scheiben ist ihr Sound. Das Gebimmel und Gebammel gehört für viele Spieler einfach dazu. Sie dienen der Motivation und unterstützen so das Spielvergnügen ungemein. Ohne den Sound wäre das Spiel schlichtweg öde.

Es werden zwei Formen von Softdart-Scheiben angeboten: Die 2-Loch und 3-Loch Segmentform. Die meisten professionellen Softdart-Scheiben greifen auf das 2-Loch System zurück. Generell kommt es bei Softdart-Scheiben jedoch unabhängig von der Lochvariante vermehrt zu Abprallern beim Spiel. Häufigeres Bücken ist die Folge. Insgesamt sind die Softdart-Scheiben zudem teurer als Steeldart-Boards. Am aller wichtigsten ist bei Kauf zu bedenken, dass man nur mit Softdarts auf Softdart-Scheiben wirft. Es drohen sonst massive Beschädigungen der Elektronik!

Was sollte man beim Kauf einer Softdart-Scheibe beachten?

Grundsätzlich muss jede Softdart-Scheibe entsprechend den eigenen Bedürfnissen gekauft werden. Nachfolgend haben wir einige Punkte zusammengestellt, die man vor Kauf bedenken sollte:

Besonders beliebt bei den Spielern ist, dass Softdart-Scheiben die erzielten Punkte automatisch für einen zusammenrechnen. Es entfällt somit ein Streitpunkt beim Spiel. Zudem kann man sich vollständig auf seine Würfe und den Gegner konzentrieren. Gut ist in diesen Zusammenhang auch, wenn die Scheibe nicht nur die erzielten Punkte zusammenrechnet, sondern auch Check-Out Wege angibt. Ebenso wichtig: Das Board sollte nach drei Würfen automatisch zum nächsten Spieler wechseln.

Des Weiteren sollte man beachten, wie viele Spiele und Spielvarianten die Softdart-Scheibe im Programm hat. Wichtig: Es lohnt sich einen genaueren Blick auf die Spiele zu werfen. Nicht, dass am Ende das eigene Lieblingsspiel nicht angeboten wird. Auch die Anzahl der Spieler, die parallel miteinander spielen können, mag ein Entscheidungskriterium beim Kauf sein. Wer oft und gerne in großen Runden spielt, steht ein wenig bedröppelt dar, wenn maximal vier Spieler pro Spiel zugelassen sind. Wer oft allein spielt oder trainiert, mag sich auch an einem virtuellen Gegner erfreuen. Dieser sollte in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählbar sein.

Der Sound der Softdart-Scheibe sollte ferner regulierbar sein. Es reicht nicht, dass er nur ausschaltbar ist, sondern man sollte auch die Lautstärke an sich am besten Schrittweise regulieren können. Dies ist vor allem wichtig um eine Lärmbelästigung von beispielsweise Nachbarn zu vermeiden.

Zur Elektronik: Die Anzeigen sollten groß und auch aus der Entfernung gut lesbar sein. Empfehlenswert ist auch, dass mehrere Displays vorhanden sind um unterschiedliche Informationen parallel an die Spieler weiterzuleiten. Zudem sollte die Softdart-Scheibe einfach bedienbar sein. Gerade wenn man zwischen den Spielen und Spielvarianten oft wechselt, sollte man sich nicht erst jedes Mal durch ein kompliziertes Menü kämpfen müssen. Ebenso entscheidend ist in diesem Zusammenhang die Frage nach der Menüsprache. Bietet das Board nur Englisch an oder lässt sich auch ins Deutsche wechseln?

Es kann hilfreich sein, dass das Softdart-Board über eine automatische Abschaltungs-Einstellung mit Speicheroption verfügt. Sollte man kurzfristig einmal ans Telefon gehen müssen, speichert das Board so das Spiel zwischen. Zuletzt sollte man sich Gedanken um die Anbringung machen. Das Board sollte stets sicher und fest hängen. Hier lohnt sich ein Blick auf die gegebenenfalls mitgelieferten Anbringungshilfen zu werfen.

Wie viel kostet eine gute Softdart-Scheibe?

Vor Kauf sollte man sich dessen bewusst sein, dass Softdart-Scheiben teurer sind als Steelboards. Das liegt an der verbauten Elektronik. Angeboten werden Softdart-Scheiben bereits ab 30-40 Euro, aber hier handelt es sich meist um qualitativ minderwertigere Ware. Wer länger Freude am Spiel haben will und vielleicht auch noch auf das eine oder andere Feature aus ist, sollte mehr Geld investieren. Es lohnt sich um die 100 Euro oder mehr in die Hand zu nehmen.

Für wen sind Softboard-Scheiben geeignet?

Softboard-Scheiben sind für so ziemlich jeden geeignet. Gerade wenn man eher für den Spaßfaktor spielt, bieten sie sich an. Wer nebenbei gerne mal ein Gläschen hebt, mag auch froh sein, nebenher nicht mehr mühsam seinen Punktestand selber berechnen zu müssen. Gesellschaftlich sind die bunten Scheiben zudem ein echter Hingucker und kommt gut bei jeder Hausparty oder dem sommerlichen Grillabend an.

Besonders geeignet sind Softboard-Scheiben zudem für Kinder zum Einstieg in den Dartsport. Softdarts laufen weniger spitz zu und besitzen lediglich eine Kunststoffspitze. Sie sind deswegen ungefährlicher. Auch der Sound und die bunten Lichteffekte wirken sich positiv auf das Spielvergnügen für Kinder aus.