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Dart für Anfänger

Die Dartpfeile (kurz Darts genannt) setzen sich aus bis zu sieben Bestandteilen zusammen und sind somit im Aufbau und der Zusammensetzung höchst variabel. Die einzelnen Bestandteile des Darts werden dabei jeweils so gewählt, dass sich für den Spieler ein Optimum ergibt. Dieses Optimum kann jedoch erst durch mühsames Austesten und kritisches Hinterfragen seitens des Dartspielers gefunden werden. Den einen perfekten Dart gibt es folglich nicht. Was für den einen Spieler der ideale Dart sein kann, empfindet der nächste Spieler als verkrampft und unzureichend. Faktoren wie die Größe, das Gewicht, das Geschlecht oder das Alter des Spielers beeinflussen den Dartaufbau übrigens allenfalls trivial.

Gerade bei Anfängern sorgen diese komplexe Zusammensetzung des Darts und die vielen Fachbegriffe jedoch oftmals für Verwirrung und Unsicherheit. Er greift in der Regel zu fertigen Dart-Sets und variiert allenfalls in der Gewichts- und Materialwahl des Barrels. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass der Dart nicht den eigentlichen Anforderungen des Spielers entspricht. Auf lange Sicht verhindert die Nutzung eines solchen suboptimalen Darts es sein Spiel zu verbessern und sein Können auszuschöpfen. Auch Anfänger beim Dartspiel sollten folglich Wert auf die korrekte Zusammensetzung ihres Darts legen.

Welches Gewicht sollten Dartpfeile haben?

Beim Steeldart dürfen Darts ein maximales Gewicht von bis zu 50g haben. Diese Gewichtsgrenze wird jedoch von den Spielern nicht ausgereizt. Die meisten Spieler spielen mit Darts mit einem Gewicht von ungefähr 18-28g. Anfänger beim Darts sollten übrigens potentiell zu schwereren Darts greifen, denn diese gleichen schlechte Würfe besser aus. Ein Startgewicht des Dart um die 22-24g wird von vielen Anfängern des Darts als guter Einstiegswert beschrieben.

Beim Softdart (auch E-Dart genannt) liegt das maximale Gewicht für Darts abweichend bei lediglich 18g, da ein höheres Gewicht die Elektronik der Dartscheiben und Automaten zerstören würde. Anfänger beim Softdart sollten mit einem Gewicht von exakt 18g starten. Ein geringeres Gewicht empfiehlt sich nicht, da so das Gefühl für den Dart in der Hand verloren gehen kann.

Auf welche Eigenschaften muss der Dart-Anfänger bei Barrel und Shaft achten?

Weitere Tipps für Anfänger beim Dart beziehen sich vor allem auf die Barrels und die Shafts. Höherwertigere, aber teurere Tungsten-Barrels sollten zugunsten des billigeren Messings nicht verwendet werden. Messing-Barrels sind zwar dicker als Tungsten-Barrels, aber der geringere Preis erlaubt es anfangs mehr beim Gewicht und der Form des Barrels zu variieren. Erst wenn man sein Idealgewicht gefunden hat, lohnt sich die Investition in ein Tungsten-Barrel.

Weiter zu beachten beim Kauf eines Barrels ist die Form. Diese wird in Abhängigkeit von der Wurfstärke des Spielers gewählt. Zylinderförmige Barrels sind gleichdick geformt und eignen sich insbesondere für Spieler mit einem kräftigen Wurf. Schwächeren Werfern kommt hingegen ein tropfenförmiger Barrel mehr entgegen, da er eine kopflastige Schwere erzeugt. Zugleich sollte das Barrel eine gewisse Griffigkeit besitzen, sodass der Grip gewährleistet ist und der Spieler jederzeit die volle Kontrolle über den Dart hat.

Die Shaft- und Barrellängen werden in Abhängigkeit von der eigenen Grifftechnik gewählt. Anfänger sollten den Dart wie einen Stift in die Hand nehmen und diejenige Länge wählen, bei der sich der Griff möglichst natürlich anfühlt. Jeder Finger des Spielers sollte ausreichend Platz haben und ein Abspreizen einzelner Finger möglich sein. Zugleich fördern längere Shafts den Auftrieb, sind leichter zu spielen und benötigen weniger Kraft beim Wurf. Kürzere Shafts bieten nur den Vorteil eines präziseren Wurfes. Des Weiteren wird Anfängern beim Dart geraten zu Kunststoff-Shafts zu greifen. Die dünneren aus Metall sind empfindlicher und somit ungeeignet für Anfänger.

Was sollte ein Anfänger sonst noch bei der Wahl seines Darts beachten?

Es gibt dutzende unterschiedliche Flightformen. Die meisten Dart-Spieler greifen zu der Standardvariante. Dies wird auch Dart-Anfängern empfohlen. Eine größere Flightfläche beeinflusst übrigens nicht den Auftrieb. Dazu ist die Distanz zum Board zu kurz. Die Prozentangaben dienen nur der Orientierung beim Kauf.

Als nützlich beim Dartpfeil kann sich auch ein Protector erweisen. Er wird auf den Flight aufgesetzt und schützt diesen vor nachfolgenden Darts. Dies erhöht die Langlebigkeit der Darts. Anfangs wird der Protector aber wohl eher nicht benötigt. Erst wenn dem Spieler eine bessere Gruppierung der Darts gelingt, macht der Einsatz Sinn.

Dartspitzen sollten im Übrigen entgegen des Namens nicht spitz zulaufen, sondern leicht abgerundet sein. Dies sorgt dafür, dass die Darts besser im Board hängen und schont zudem das Board. Darts mit platten Spitzen sind Übrigens genauso wenig für das Spiel geeignet: Sie prallen mit höherer Wahrscheinlichkeit vom Board ab.

Ein Wort noch zu Spielern, die die Darts auch an der Spitze führen: Es lohnt sich die Länge der Spitze zu variieren, sodass die Finger ausreichend Platz haben. Zudem kann auch der Grip der Spitze den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.