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Softdart-Barrels

Softdart-Barrels gibt es in unterschiedlichen Längen, Gewichten, Formen, Materialien und Griffigkeiten. Sie bilden das Herzstück eines jeden Darts, da sie derjenige Bestandteil des Darts sind, der den Wurf am meisten beeinflusst. Bei Kauf eines Softdart-Barrels sollte man folglich stets die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse miteinbeziehen. Nur so erzielt man letztendlich eine optimale Unterstützung des eigenen Wurfes. Je nach Griff, Wurftechnik und Vorlieben, variiert das Barrel. Gerade Anfänger sollten folglich verschiedene Barrelvarianten durchtesten, um für sich den idealen Dart zu kreieren.

Barrels, die üblicherweise im Dreierpack angeboten werden, lassen sich im Übrigen bereits ab 15 Euro finden. Professionelle Softdart-Barrels kosten natürlich weitaus mehr. Nach oben gibt es hier nahezu keine Grenzen. Beim Softdart sind die Spitzen übrigens nicht fest in das Barrel integriert, sondern jederzeit durch ein Schraubengewinde austauschbar. Dies ist vor allem von Nöten, da die Spitzen beim Softdart ein reines Verbrauchsmaterial sind.

Gewicht

Wie bereits erwähnt, ist das Gewicht des Barrels dasjenige Bestandteil des Dart, das die Flugbahn des Darts am meisten beeinflusst. Man sollte das Gewicht seines Softdart-Barrels folglich mit Sorgfalt wählen. Nach offiziellen Regularien darf ein Softdart bis zu 18g wiegen. Das Softdart-Barrel sollte folglich die 16g nicht überschreiten. Manche Spieler nutzen jedoch auch Softdarts mit einem Gesamtgewicht von bis zu 20g. Hier ist jedoch zu beachten, dass schwerere Darts der Elektronik der Dartscheiben schaden können.

Anfänger sollten mit einem möglichst schweren Softdart starten. Schwerere Darts gleichen nämlich schlechte Würfe besser aus als leichtere. Außerdem erhöht das höhere Gewicht das Gefühl für den Dart in der Hand. Obacht beim Kauf des Softdart-Barrels: Das angegebene Gewicht beim Softdart-Barrel bezieht sich oftmals auf den kompletten Dart. Üblicherweise wird hier einfach ca. 2g pauschal für die restlichen Bestandteile (u.a. Shaft und Flight) dazugerechnet. Je nach Anbieter kann sich die Gewichtsangabe aber auch lediglich auf das Barrel an sich beziehen wie es beim Steeldart zum Beispiel üblich ist.

Material

Brass (Messing), Nickel und Tungsten (Wolfram) sind diejenigen Materialien, aus denen Softdart-Barrels üblicherweise gefertigt werden. Brass ist eine Legierung aus Kupfer und Zink; Nickel und Tungsten Schwermetalle. Aus Tungsten werden die Profi-Barrels hergestellt. Es hat eine extrem hohe Dichte und zugleich den höchsten Siede- und Schmelzpunkt aller Metalle. Üblicherweise wurde es für die Glühwendel von Glühlampen verwendet. Der Anteil an Tungsten am Barrel wird in Prozent angegeben. Je höher er ist, desto teurer aber auch dünner bei gleichbleibendem Gewicht ist das Barrel. Anfänger sollten jedoch trotz dieser Vorteile eher zu Messing-Barrels greifen. Diese sind schlichtweg billiger im Erwerb. Da Anfänger erst noch ihr ideales Softdart-Barrel finden müssen, würden hier nur unnötige Kosten auf einem zukommen.

Grip

Der Grip beim Dart ist insofern bedeutend, als dass erst eine ausreichende Griffigkeit die volle Kontrolle über den Wurf ermöglicht. Profile, Fräsungen und Gummierungen tragen zu einem besseren Grip bei. Die Profile und Fräsungen können waage- wie senkrecht sein und in der Ausprägung variieren. Manche Barrels besitzen zudem Griffmulden. Je trockener die eigenen Hände sind, desto griffiger sollte das Barrel übrigens sein. Allerdings sollte man zugleich beachten, dass der Dart nicht an den Fingern klebt.

Form und Länge

Softdart-Barrels gibt es in unterschiedlichen Formen und Längen. Die Länge des Barrels sollte auf Grundlage des eigenen Griffes gewählt werden. Die Finger sollten jederzeit genug Platz haben, sodass der Griff entspannt und sicher ist. Ein verkrampfter Griff fördert Ungenauigkeiten im Wurf. Die Form wiederum ist vor allem in Abhängigkeit von der Stärke des Wurfes zu wählen. Wer einen starken Wurf hat, sollte gleichdicke, zylinderförmige Softdart-Barrels verwenden. Kleinere Spieler oder Spieler mit schwachem Wurf wird hingegen eher ein tropfenförmiger Barrel angeraten. Tropfenförmige Softdart-Barrels verlagern das Gewicht nämlich nach vorne und sind mit weniger Kraft besser zu spielen.